Pressemitteilung

Neue Technologien, mehr Kompetenzen und Arbeitsplätze im Fokus des Treffens der asiatischen und europäischen Bildungsminister

Photo: EU2015.LV
23 April 2015

Die asiatischen und EU-Bildungsminister sowie hochrangige Beamte – insgesamt mehr als 50 Delegationen – kommen am 27. und 28. April auf dem 5. ASEM-Bildungsministertreffen (ASEMME5) in der Lettischen Nationalbibliothek zusammen.

Unter dem übergreifenden Thema „ASEM-Bildungszusammenarbeit für Ergebnisse" werden die Minister beider Regionen die Möglichkeiten erörtern, wie Bildung für mehr Kompetenzen und bessere Arbeitsplätze eingesetzt und das volle Potential neuer Lerntechnologien ausgenutzt werden kann. Die aktuellen Entwicklungen der ASEM-Bildungszusammenarbeit und das Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre werden ausgewertet.

Das 1996 gegründete ASEM oder Asien-Europa-Treffen hat sich als maßgebliche Plattform für informellen Dialog und Zusammenarbeit zwischen Asien und Europa erwiesen. In Anerkennung der Bildung als Investition in Humanressourcen, wurde im Jahr 2008 der ASEM-Bildungsprozess ins Leben gerufen, der einen intensiven Austausch bewährter Praktiken in der Aus- und Weiterbildung ermöglicht.

Mit dem Ziel, die politische Agenda für den kommenden Arbeitszyklus zu erstellen, findet alle zwei Jahre das Treffen der Bildungsminister statt. Es führt die Bildungsminister aus Asien und Europa, hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission und des Sekretariats des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN), internationale Nichtregierungsorganisationen, die europäische und asiatische Universitäten und Studenten vertreten, sowie andere Stakeholder zusammen.

„Trotz der großen Entfernung zwischen den beiden Regionen, hat der ASEM-Bildungsprozess den Austausch von Menschen, Ideen und Werten immens gefördert. Mit Hilfe eines staatlichen Dialogs können konkrete und ergebnisorientierte Maßnahmen gestärkt werden: Ein Vorteil für Asien und Europa. Nahezu jede Hochschuleinrichtung in jedem Mitgliedsstaat könnte ihre Vorteile aus dieser Zusammenarbeit aufzählen, unabhängig davon, ob es um Qualitätssicherung und Anerkennung von Bildung oder gemeinsame wissenschaftliche Projekte geht. Bereits jetzt sind wir über einige neue bilaterale Abkommen informiert, die während des ASEMME5 von Mitgliedsstaaten unterzeichnet werden", so die Gastgeberin des Treffens, die lettische Ministerin für Bildung und Wissenschaft, Mārīte Seile im Gespräch über die kommende Veranstaltung.

Das Ministertreffen besteht aus zwei Plenarsitzungen und einem Arbeitsfrühstück, einer informellen Diskussion auf politischer Ebene. Angesichts der aktuellen globalen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Bildungspolitik weltweit, behandelt das Treffen die Entwicklung von Kompetenzen für eine bessere Beschäftigungsfähigkeit und den Beitrag der ASEM-Bildungszusammenarbeit sowie die rasanten technologischen Veränderungen und neue Lerntechnologien und deren Auswirkungen auf die Stärkung der ASEM-Bildungszusammenarbeit.

Die Teilnehmer des Arbeitsfrühstücks werden die Zukunftsperspektiven, wichtigsten Herausforderungen, Chancen und die zu erwartenden Ergebnisse dieser Zusammenarbeit aus politischer Sicht diskutieren. Parallel zum Arbeitsfrühstück werden die Ergebnisse der bestehenden und neuen Initiativen des ASEM-Bildungsprozesses vorgestellt, die alle ein wertvolles Instrument sind und zu einer ergebnisorientierten Zusammenarbeit beitragen.

Zum Abschluss des ASEMME5 werden die Schlussfolgerungen des Vorsitzes angenommen und dadurch die Prioritäten des kommenden Arbeitszyklus gesetzt sowie zukünftige gemeinsame Aktionen gefördert. Lettland wird der Republik Korea, Gastgeber des 6. ASEM-Bildungsministertreffens im Jahr 2017, die Schlussfolgerungen des Vorsitzes überreichen. Nächstes Jahr wird ASEM sein 20jähriges Bestehen begehen. Die Mitgliederzahl ist von 28 auf 53 Partner (51 Staaten in Asien und Europa sowie zwei internationale Organisationen) gestiegen. Das ASEMME5 wird die erste ASEM-Veranstaltung sein, an der die jüngsten Mitgliedsstaaten Kroatien und Kasachstan teilnehmen. 

Mit einer Reihe von ASEM-Veranstaltungen wird Ende April eine ASEM-Woche stattfinden. Am 29. April, im Anschluss an das ASEMME5-Bildungsministertreffen, findet an der Universität Lettlands der Erasmus+ Informationstag statt. Gleichzeitig findet am 29. und 30. April das vom lettischen Verkehrsministerium veranstaltete dritte ASEM-Verkehrsministertreffen (ASEMTM3) statt.

 

Hinweis der Redaktion:

Am 27. April sind die Medien herzlich eingeladen, an den Empfangsinterviews der Minister, der tour-de-table, der Eröffnung und den Eröffnungsreden teilzunehmen. Bitte beachten Sie, dass nur akkreditierte Medien an der Veranstaltung teilnehmen können. Informationen zur Medienakkreditierung finden Sie auf der Website der Ratspräsidentschaft. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Medienakkreditierung oder zur Arbeit des Medienzentrums an Karina Leja, E-Mail: karina.leja@es2015.lv oder Telefon: +371 26058258.

Am 28. April um 10.45 Uhr findet eine gemeinsame Pressekonferenz der lettischen Ministerin für Bildung und Wissenschaft Mārīte Seile und dem Gastgeber des vorherigen Treffens, dem malaysischen Bildungsminister Jusoh Idris sowie dem Gastgeber des im Jahr 2017 stattfindenden Ministertreffens, dem koreanischen Bildungsminister Hwang Woo, statt.

Nach der Pressekonferenz, um 11.30 Uhr, sind die Medien zur Eröffnung der Ausstellung Powered by Education eingeladen, die 12 lettische Erfolgsgeschichten über ehrgeizige, vom lettischen Bildungssystem inspirierte Menschen, präsentiert.

Contact
Ieva Nora Fīrere
Expertin für Kommunikation